Haben Sie ein Baby, so ist es Ihnen auch wichtig, dass es optimal ernährt wird und alle Nährstoffe bekommt, die es braucht. Dass in den ersten Monaten Muttermilch die beste Babynahrung ist, ist unumstritten. Doch was kommt danach? Unzählige Anbieter werben mit leckerem Brei und speziellen Menus. Wichtig ist, dass Sie sich die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe auf den Gläschen ansehen.
Zuerst einmal sei genannt, dass Sie, wenn Sie Beikost einführen, dies erst einmal mit Bedacht tun. Die beste Babynahrung nützt nichts, wenn sie vom Säugling nicht vertragen wird. Deswegen testen Sie anfangs, ob das Kind den Brei überhaupt verträgt. Beginnen Sie mit Karotten, Pastinaken oder auch Kartoffeln. Pro Woche sollten Sie nur eine neue Sorte einführen. Füttern Sie das Ganze eine Woche und beobachten Sie, ob das Baby die neue Nahrung gut verträgt. Bekommt es Blähungen oder Verdauungsstörungen, sollten Sie das Ganze schnell absetzen.
Vor dem Kauf sehen Sie sich das Etikett auf dem Babygläschen an. Wichtig ist, dass darin kein Salz enthalten sein sollte. Die Geschmacksnerven des Babys sind noch so fein, dass es keinerlei Gewürze bedarf. Außerdem gewöhnt man das Kleine schon dann zu Beginn daran, mit weniger Salz auszukommen.
Das Gleiche gilt auch für Zucker. Schauen Sie danach, dass kein Zucker zugesetzt wurde. Auch dies ist nämlich unnötig, da gerade Obstgläschen wie Apfel und Birne von vornherein schon aufgrund des Fruchtzuckers genug Süße enthalten.
Greifen Sie zu Babynahrung aus biologischem oder Demeter-Anbau. Hier wird auch auf Pestizide verzichtet und man kann davon ausgehen, dass die verarbeiteten Obst- und Gemüsesorten wesentlich schadstoffärmer sind als welche, die aus dem ursprünglichen Anbau kommen.
Natürlich können Sie Babynahrung auch selbst kochen. Haben Sie vielleicht selbst Gemüse und Obst im Garten, so kochen Sie das Ganze einfach ohne weitere Zugaben weich und füttern dies Ihrem Baby. Dies spart nicht nur Geld, Sie wissen dann selbst auch genau, was Sie Ihrem Kleinen anbieten.
Zu guter Letzt entscheidet aber auch der Geschmack Ihres Babys. Viele Säuglinge haben natürlich auch Präferenzen. Während das eine Baby Pastinake ablehnt, kann das andere davon nicht genug bekommen. Deswegen lohnt es sich, nach und nach verschiedene Zutaten auszuprobieren. Wenn Ihr Kind das eine ablehnt, kann es schon bei der anderen Babynahrung ganz anders sein.
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